Geflügel vom Brunnenhof GbR

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Papa von 900 Puten-Eintagsküken !!
Mäusdorf, 04.09.2007 16:05:00 h

Alles vorbereitet ! Natürlich muß alles schon fertig sein, wenn meine Küken kommen. Dazu gehört der sogenannte Aufzuchtring, der mit Hobelspänen und Stroh eingestreut ist. Auch die Futter- und Tränkeautomaten müssen an ihrem Platz sein. Damit die Küken nicht frieren, habe ich einen Gasstrahler in der Mitte des Rings aufgehängt. Die Temperatur, ca. 38-40 Grad unter dem Strahler, ist sehr wichtig, da hier die Küken ihre lebensnotwendige Wärme bekommen. Am Licht der Rotlichtlampe, können die Küken sich in der Nacht orientieren ( nicht nur die männlichen! ).

Ankunft der Küken ! Die Küken werden in speziellen Kartons, die für den Transport von Lebendtieren geeignet sind, angeliefert. Wichtig ist hierbei, daß die Küken so schnell wie möglich ins Warme kommen.

Einen schnellen Blick in .den Karton











Mit Schwung ins neue Leben !Beim Einsetzen leere ich die Kartons mit je ca. 80 Küken unter der Wärmequelle aus. Okay, zugegeben das "Einschießen" sieht ziemlich rabiat aus, aber so sehe ich gleich, ob die Küken fit sind. Keine Angst, es mußte noch kein Küken deswegen zum Tierarzt.





Schon beleidigt ! Okay, manchmal sind die Küken etwas sauer oder beleidigt und zeigen mir ihre kalte Schulter. Aber so ist das manchmal zwischen den Papas und ihren "Kindern". An dieser Stelle einen Gruß an meine zwei Töchter Saskia und Annika, hab euch lieb! :-)





Endlich Wärme! Nach kurzer Zeit haben die Küken das wärmende "Rotlichtviertel" gefunden. Meine Frau würde an dieser Stelle, nee Sie wird an dieser Stelle sagen: "Was du immer mit deinem Rotlichtviertel hast". Na ja, so ist das nun mal mit den Männern und Frauen. Seufz





Erkundung der neuen Umgebung. Nach einer kurzen Eingewöhnung und Orientierungszeit, gehen die Küken auf Erkundung ihrer neuen Umgebung. Wichtig ist es, daß sie so schnell wie möglich Wasser und Futter finden. In den ersten drei Tagen ernähren sich die Küken noch von ihrem Dottersack, danach müssen sie das Futter gefunden haben. Wenn dies nicht geschieht, ist die Gefahr groß, daß die Küken danach schlicht und ergreifend vor gefüllten Futterautomaten "verhungern". Damit die Küken sich nicht verlaufen, ist der Radius, in dem sie sich bewegen, durch weiße Gitter vorgegeben. Mit der Zeit wird dieser erweitert.





Wo ist das Futter? Damit die Küken schnell das Wasser und Futter finden, locke ich sie mit Pickgeräuschen, die ich mit dem Fingernagel am Futterautomat nachmache, an. Manchmal muß der Papa sagen, wo´s langgeht!!






Sollte meine Frau mich, trotz Rotlichtviertel, an diesem Projekt weiter arbeiten lassen, an dieser Stelle einen Gruß an meine Frau Caroline, hab dich auch lieb! ;-), sehen wir uns nächste Woche wieder.
In diesem Sinne euer
"PPvB"
Putenpapa vom Brunnenhof
PS.: Ein Dankeschön an dieser Stelle an Iris Gogolok für die Bilder.