Puten wieder auf freiem Fuße !!
Mäusdorf, 16.04.2006 08:00:00 h
25.05.2006
Mit einem toten Vogel im Winter fing alles an!
Als letztes Jahr die Vogelgrippe in Asien ausbrach, blickten alle dorthin. Expertenköpfe rauchten und versuchten zu erklären, warum wieso und weshalb.
Seit Ende des 19. Jahrhunderts wurden Erkrankungen bei Geflügel in der Massentierhaltung beobachtet: Blaufärben des Kammes, Rückgang der Legeleistung, stumpfes Gefieder und manchmal sterben die Tiere auch. Diese Erkrankung wurde als Vogelgrippe bezeichnet.
Auch war es nichts Neues, dass Kühe und Rinder erkranken können, nur damals war es eine „damische“ oder „spinnerte Kuh“, heute nennt man diese Erkrankung „BSE“.
Auch bei Schweinen gibt es Krankheiten und die nennt man unter anderem „Schweinepest“.
So gab es schon immer Krankheiten unter den Tieren, die eigentlich nichts Außergewöhnliches waren.
Als im Herbst 2005 in Asien die ersten Todesfälle bei Vögeln aufgetreten sind, sprach man erst von der klassischen Vogelgrippe, die Meldungen in den Medien waren noch im überschaubaren Rahmen. Die Atomproblematik im Iran und der Karrikaturenstreit waren unangefochten an Nummer eins. Dann starben die ersten Menschen in Asien, die Erklärung war, dass dort die Menschen unmittelbar mit den Vögeln in einem Haus und auf engstem Raum lebten.
Einen Namen oder eine Bezeichnung für den Virus gab es ja schon seit Jahren, H5N1. Eine Mehrheit der befragten Experten hielt dies bei uns in Europa für unmöglich, da unsere Hygienestandards um das Vielfache höher seien, als in den Ländern, in denen die Krankheit ausgebrochen war. Man sprach jetzt nicht mehr von einer Vogelgrippe, sondern von einer „Geflügelpest“, die noch weit weg war.
Alle waren irgendwie ratlos und begannen dann über die „ Zugvogeltheorie“ zu debattieren. Die Zugvögel bringen, so nach Meinung vieler, den gefährlichen H5N1-Virus durch ihren Kot mit nach Europa, ja sogar in die ganze Welt und seien verantwortlich für die Ausbreitung der Vogelpest“. Man wollte uns tatsächlich glauben machen, dass Zugvögel sich in Asien mit einem ganz gefährlichen und tödlichen Virus infiziert haben. Diese todkranken Vögel fliegen wochenlang, tausende von Kilometern, infizieren dann in Rumänien, der Türkei, Griechenland und sonst wo Hühner, Gänse und sonstiges Federvieh, mit dem sie keinen Kontakt hatten.
Diese infizierten Vögel erkrankten und verendeten innerhalb kürzester Zeit. Die Zugvögel erkrankten und verendeten jedoch nicht, sie flogen wochenlang und tausende Kilometer weiter. Nun reagierte auch der deutsche Landwirtschaftsminister! Alle Vögel mussten in den Stall.
Die Aufstallungspflicht wurde als die einzige Möglichkeit gesehen, unser heimisches Geflügel vor dieser Krankheit zu schützen. Eine Einschleppung der Krankheit war aber immer noch relativ unmöglich, so die Experten. Doch dann passierte das Unfassbare.
Ein Schwan starb auf deutschem Boden !!
Auf Rügen war ab diesem Zeitpunkt alles anders. Eine Zahlenwortkombination beherrschte die Welt der deutschen Medien. H5N1 verbannte den Atomstreit und die Diskussion über den Karrikaturenstreit von Seite eins, bzw - ganz aus unseren Medien. Alle informierten mehr über die Zugvogelthematik und schmückten sich mit Diskussionen verschiedener Experten. Politiker, die was zu sagen hatten oder was sagen durften, meldeten sich zu Wort und diskutierten mit diesen Experten über dieses Problem. Alle vorher befragten Experten waren überrascht über die Schnelligkeit der Zugvögel, die den Virus nach Deutschland gebracht haben, keiner hatte damit gerechnet. Man stellten dann aber fest, dass die Schwäne den Winter auf Rügen verbrachten, also gar nicht zugeflogen sind. Dann wurde die schon anhaltende Diskussion um die Gefahr einer Pandemie und den Zusammenhang mit der Spanischen Grippe, bei der Millionen von Menschen starben, intensiviert, es war nicht mehr auszuhalten. Horrorszenarien beherrschten Deutschland. Auf Rügen rückte die Bundeswehr an und sammelte zig tote Vögel ein.
Desinfektionsbecken für Autoreifen wurden aufgebaut, obwohl die Reifen nicht genug Zeit hatten sich ausreichend zu desinfizieren, wurde dies als die Schutzmaßnahme schlechthin dargestellt. Auf dem Gehweg konnten die Spaziergänger fröhlich, ohne Desinfektion, ihres Weges gehen. Vor einer Woche jedoch, wurden uns bei einem Seminar für Geflügelhalter, genau diese nicht desinfizierten Schuhe, als der Hauptübertragungsweg genannt.
Herr hilf ihnen, denn Sie wissen nicht, was sie tun sollen.
Mehr Kamerateams als Helfer waren vor Ort, je dramatischer desto besser. Es wurden skelettierte Vögel gezeigt, diese wurden unter Anwendung strengster Vorsichtsmaßnahmen von Helfern in ABC - Schutzkleidung, in handelsübliche blaue Abfallsäcke gesteckt und von Journalisten mehr behindert als unterstützt. Irgendwann, also Tage später, hatten diese Kamerateams und Journalisten auch Schutzkleidung angelegt, um sich vor dem aggressiven H5N1 zu schützen.
Das Grippepräparat Tamiflu, was nicht vor der Vogelgrippe schützt - und das wurde von Experten deutlich gesagt, wurde trotzdem wie wild gekauft; besser wäre gewesen, die Aktien zu kaufen. Schutzkleidungen und Atemmasken gingen weg wie warme Semmeln, mit Angst lässt sich eben doch Geld verdienen.
Deutsches Geflügel, hieß es, sei sicher. Damit versuchte man, die Bevölkerung zu beruhigen, bei 70° C stirbt der Erreger ab, also keine Gefahr beim Verzehr von deutschen Geflügelprodukten. Wie bitte? Krankes Geflügel auf dem Teller? Wir in unserem regelwütigen Deutschland haben doch Vorschriften und Gesetze, die genau dieses verhindern sollen. Jedes Tier muß vor der Schlachtung lebend durch einen Veterinär begutachtet werden, die so genannte Lebendbeschau, ob es als Nahrungsmittel geeignet ist. Warum sollte dann Fleisch von einem infizierten Tier auf unsere Teller gelangen? Es wundert mich doch sehr, dass ein Huhn oder eine Pute, welche infiziert ist und innerhalb weniger Stunden stirbt, die Schlachtung überhaupt erleben könnte. Warum sagt das keiner? Inwiefern ist uns Geflügelhaltern denn mit so einer Meldung geholfen? Welcher Verbraucher verzehrt schon gerne ein krankes Tier, dessen Erreger bei 70° C abstirbt?
Nun ist es aber keine reine Vogelseuche, sondern auch bei Katzen wurde dieser Erreger gefunden, sowohl bei toten als auch bei lebenden. Bei Mardern wurde der Virus ebenfalls nachgewiesen.
Herr hilf ihnen, denn Sie wissen nicht was sie noch tun sollen.
Liebe Freunde unseres Geflügels, es geht mir nicht darum, diese Tierkrankheit, und ich bezeichne dies absichtlich als Tierkrankheit und nicht als Seuche, zu verharmlosen oder ins Lächerliche zu ziehen. Aber es darf nachgedacht werden, auch von einem Geflügelhalter ja sogar einem Feilandgeflügelbiobauer.
Im Herbst/Winter sterben viele Vögel, Hasen, Kaninchen auch Zugvögel. Aber nicht jeder Vogel und jedes dieser Tiere stirbt an einem H5N1-Virus sondern unter anderem an Erschöpfung, hohem Alter, Unterernährung ja auch an einer Erkältung bis hin zu einem Flugunfall.
Frühjahr 2006 wurde ein Schwan auf einer Neckarbrücke tot aufgefunden. Diese Meldung kam als Verdachtsfall im Radio. Nach Untersuchung des Tieres wurde festgestellt daß dieser völlig gesund war, ja sogar wohl genährt, was ihn wohl daran hinderte, die benötigte Flughöhe zu erreichen und somit mit der Brücke kollidieren ließ. In Mannheim wurde ebenfalls ein verendeter Vogel mit dem Virus gefunden. Im Gegensatz zu den Schutzmaßnahmen auf Rügen war hier irgendwie keine Gefahr zu befürchten, keine Bundeswehr, keine ABC- Schutzanzüge, keine Desinfektionsbäder und kein Fernsehen. Es wurde lediglich ein Beobachtungsbezirk von 3 km eingerichtet. In diesem Bezirk lag eine sehr bekannte Chemiefirma, ob das was damit zu tun hatte?
Neuerdings macht man den weltweiten Handel mit Geflügelmist für die Verbreitung des Erregers verantwortlich. Dieser Global erzeugte Mist, wird als Dünger oder als Fischfutter in die ganze Welt exportiert. Auch der H5N1 Virus??
Ich bin doch froh kein "global Player" zu sein.
Ich bestreite nicht, daß es eine für Vögel gefährliche Tierkrankheit ist, die auch für unser Hausgeflügel bedrohlich sein kann, aber ich bitte um eine angemessene Diskussion in allen Medien.
Irgendwie, irgendwo, irgendwann hatte ich das Gefühl, daß so niemand recht weiß, was Sache ist, am allerwenigsten die, die gefragt wurden.
Bis jetzt wurde bei 200-300 toten Tieren in ganz Deutschland der Virus H5N1 nachgewiesen. Eine Pest oder Seuche stelle ich mir anders vor. Erst, wenn Tausende oder Millionen Tiere durch einen Virus oder einen Erreger sterben, ist dies für mich eine Seuche oder eine Pest.
Was ist es aber wenn Millionen von gesunden Tieren, die nicht positiv getestet wurden, aus Angst und Unwissenheit durch Menschenhand getötet werden?
Sicherheitsmaßnahme? - wohl kaum, es hieß immer noch, der Rest von Deutschland sei sicher.
Vorsichtsmaßnahmen? - wohl kaum, wir haben all unser Geflügel eingesperrt.
Marktbereinigung? – wohl kaum, wir importieren Geflügelprodukte zum Beispiel aus Brasilien und Thailand.
Arbeitsbeschaffungsmaßnahme? - wohl kaum, es wurden dadurch eher Arbeitsplätze abgebaut, nämlich in der Landwirtschaft.
Aber was war es dann?
Sei es BSE, Scrapie, Schweinepest oder BSE: immer das gleiche Bild. Intelligente und moderne Menschen, die auf den Mond fliegen können, die Atome spalten können, die ihre Armee in Kriegsgebiete entsenden, die sogar mit Gentechnik versuchen die Natur und den Menschen zu verbessern, diese Menschen haben Angst vor kranken Tieren und töten diese aus Unwissenheit. Da muss etwas geändert werden. Forschen anstatt Töten!!!!!!!!
Es sterben seit Jahrzehnten Millionen von Menschen an der „normalen“ Grippe, Millionen von Menschen sterben weltweit an AIDS, Millionen von Menschen sterben weltweit an Krebs.
Fazit: Die tatsächliche Gefahr oder Katastrophe ist:
Wir haben uns abgewöhnen lassen, unseren Verstand zu benutzen.
In diesem Sinne
Maik Noz
Geflügel vom Brunnenhof
Mit einem toten Vogel im Winter fing alles an!
Als letztes Jahr die Vogelgrippe in Asien ausbrach, blickten alle dorthin. Expertenköpfe rauchten und versuchten zu erklären, warum wieso und weshalb.
Seit Ende des 19. Jahrhunderts wurden Erkrankungen bei Geflügel in der Massentierhaltung beobachtet: Blaufärben des Kammes, Rückgang der Legeleistung, stumpfes Gefieder und manchmal sterben die Tiere auch. Diese Erkrankung wurde als Vogelgrippe bezeichnet.
Auch war es nichts Neues, dass Kühe und Rinder erkranken können, nur damals war es eine „damische“ oder „spinnerte Kuh“, heute nennt man diese Erkrankung „BSE“.
Auch bei Schweinen gibt es Krankheiten und die nennt man unter anderem „Schweinepest“.
So gab es schon immer Krankheiten unter den Tieren, die eigentlich nichts Außergewöhnliches waren.
Als im Herbst 2005 in Asien die ersten Todesfälle bei Vögeln aufgetreten sind, sprach man erst von der klassischen Vogelgrippe, die Meldungen in den Medien waren noch im überschaubaren Rahmen. Die Atomproblematik im Iran und der Karrikaturenstreit waren unangefochten an Nummer eins. Dann starben die ersten Menschen in Asien, die Erklärung war, dass dort die Menschen unmittelbar mit den Vögeln in einem Haus und auf engstem Raum lebten.
Einen Namen oder eine Bezeichnung für den Virus gab es ja schon seit Jahren, H5N1. Eine Mehrheit der befragten Experten hielt dies bei uns in Europa für unmöglich, da unsere Hygienestandards um das Vielfache höher seien, als in den Ländern, in denen die Krankheit ausgebrochen war. Man sprach jetzt nicht mehr von einer Vogelgrippe, sondern von einer „Geflügelpest“, die noch weit weg war.
Alle waren irgendwie ratlos und begannen dann über die „ Zugvogeltheorie“ zu debattieren. Die Zugvögel bringen, so nach Meinung vieler, den gefährlichen H5N1-Virus durch ihren Kot mit nach Europa, ja sogar in die ganze Welt und seien verantwortlich für die Ausbreitung der Vogelpest“. Man wollte uns tatsächlich glauben machen, dass Zugvögel sich in Asien mit einem ganz gefährlichen und tödlichen Virus infiziert haben. Diese todkranken Vögel fliegen wochenlang, tausende von Kilometern, infizieren dann in Rumänien, der Türkei, Griechenland und sonst wo Hühner, Gänse und sonstiges Federvieh, mit dem sie keinen Kontakt hatten.
Diese infizierten Vögel erkrankten und verendeten innerhalb kürzester Zeit. Die Zugvögel erkrankten und verendeten jedoch nicht, sie flogen wochenlang und tausende Kilometer weiter. Nun reagierte auch der deutsche Landwirtschaftsminister! Alle Vögel mussten in den Stall.
Die Aufstallungspflicht wurde als die einzige Möglichkeit gesehen, unser heimisches Geflügel vor dieser Krankheit zu schützen. Eine Einschleppung der Krankheit war aber immer noch relativ unmöglich, so die Experten. Doch dann passierte das Unfassbare.
Ein Schwan starb auf deutschem Boden !!
Auf Rügen war ab diesem Zeitpunkt alles anders. Eine Zahlenwortkombination beherrschte die Welt der deutschen Medien. H5N1 verbannte den Atomstreit und die Diskussion über den Karrikaturenstreit von Seite eins, bzw - ganz aus unseren Medien. Alle informierten mehr über die Zugvogelthematik und schmückten sich mit Diskussionen verschiedener Experten. Politiker, die was zu sagen hatten oder was sagen durften, meldeten sich zu Wort und diskutierten mit diesen Experten über dieses Problem. Alle vorher befragten Experten waren überrascht über die Schnelligkeit der Zugvögel, die den Virus nach Deutschland gebracht haben, keiner hatte damit gerechnet. Man stellten dann aber fest, dass die Schwäne den Winter auf Rügen verbrachten, also gar nicht zugeflogen sind. Dann wurde die schon anhaltende Diskussion um die Gefahr einer Pandemie und den Zusammenhang mit der Spanischen Grippe, bei der Millionen von Menschen starben, intensiviert, es war nicht mehr auszuhalten. Horrorszenarien beherrschten Deutschland. Auf Rügen rückte die Bundeswehr an und sammelte zig tote Vögel ein.
Desinfektionsbecken für Autoreifen wurden aufgebaut, obwohl die Reifen nicht genug Zeit hatten sich ausreichend zu desinfizieren, wurde dies als die Schutzmaßnahme schlechthin dargestellt. Auf dem Gehweg konnten die Spaziergänger fröhlich, ohne Desinfektion, ihres Weges gehen. Vor einer Woche jedoch, wurden uns bei einem Seminar für Geflügelhalter, genau diese nicht desinfizierten Schuhe, als der Hauptübertragungsweg genannt.
Herr hilf ihnen, denn Sie wissen nicht, was sie tun sollen.
Mehr Kamerateams als Helfer waren vor Ort, je dramatischer desto besser. Es wurden skelettierte Vögel gezeigt, diese wurden unter Anwendung strengster Vorsichtsmaßnahmen von Helfern in ABC - Schutzkleidung, in handelsübliche blaue Abfallsäcke gesteckt und von Journalisten mehr behindert als unterstützt. Irgendwann, also Tage später, hatten diese Kamerateams und Journalisten auch Schutzkleidung angelegt, um sich vor dem aggressiven H5N1 zu schützen.
Das Grippepräparat Tamiflu, was nicht vor der Vogelgrippe schützt - und das wurde von Experten deutlich gesagt, wurde trotzdem wie wild gekauft; besser wäre gewesen, die Aktien zu kaufen. Schutzkleidungen und Atemmasken gingen weg wie warme Semmeln, mit Angst lässt sich eben doch Geld verdienen.
Deutsches Geflügel, hieß es, sei sicher. Damit versuchte man, die Bevölkerung zu beruhigen, bei 70° C stirbt der Erreger ab, also keine Gefahr beim Verzehr von deutschen Geflügelprodukten. Wie bitte? Krankes Geflügel auf dem Teller? Wir in unserem regelwütigen Deutschland haben doch Vorschriften und Gesetze, die genau dieses verhindern sollen. Jedes Tier muß vor der Schlachtung lebend durch einen Veterinär begutachtet werden, die so genannte Lebendbeschau, ob es als Nahrungsmittel geeignet ist. Warum sollte dann Fleisch von einem infizierten Tier auf unsere Teller gelangen? Es wundert mich doch sehr, dass ein Huhn oder eine Pute, welche infiziert ist und innerhalb weniger Stunden stirbt, die Schlachtung überhaupt erleben könnte. Warum sagt das keiner? Inwiefern ist uns Geflügelhaltern denn mit so einer Meldung geholfen? Welcher Verbraucher verzehrt schon gerne ein krankes Tier, dessen Erreger bei 70° C abstirbt?
Nun ist es aber keine reine Vogelseuche, sondern auch bei Katzen wurde dieser Erreger gefunden, sowohl bei toten als auch bei lebenden. Bei Mardern wurde der Virus ebenfalls nachgewiesen.
Herr hilf ihnen, denn Sie wissen nicht was sie noch tun sollen.
Liebe Freunde unseres Geflügels, es geht mir nicht darum, diese Tierkrankheit, und ich bezeichne dies absichtlich als Tierkrankheit und nicht als Seuche, zu verharmlosen oder ins Lächerliche zu ziehen. Aber es darf nachgedacht werden, auch von einem Geflügelhalter ja sogar einem Feilandgeflügelbiobauer.
Im Herbst/Winter sterben viele Vögel, Hasen, Kaninchen auch Zugvögel. Aber nicht jeder Vogel und jedes dieser Tiere stirbt an einem H5N1-Virus sondern unter anderem an Erschöpfung, hohem Alter, Unterernährung ja auch an einer Erkältung bis hin zu einem Flugunfall.
Frühjahr 2006 wurde ein Schwan auf einer Neckarbrücke tot aufgefunden. Diese Meldung kam als Verdachtsfall im Radio. Nach Untersuchung des Tieres wurde festgestellt daß dieser völlig gesund war, ja sogar wohl genährt, was ihn wohl daran hinderte, die benötigte Flughöhe zu erreichen und somit mit der Brücke kollidieren ließ. In Mannheim wurde ebenfalls ein verendeter Vogel mit dem Virus gefunden. Im Gegensatz zu den Schutzmaßnahmen auf Rügen war hier irgendwie keine Gefahr zu befürchten, keine Bundeswehr, keine ABC- Schutzanzüge, keine Desinfektionsbäder und kein Fernsehen. Es wurde lediglich ein Beobachtungsbezirk von 3 km eingerichtet. In diesem Bezirk lag eine sehr bekannte Chemiefirma, ob das was damit zu tun hatte?
Neuerdings macht man den weltweiten Handel mit Geflügelmist für die Verbreitung des Erregers verantwortlich. Dieser Global erzeugte Mist, wird als Dünger oder als Fischfutter in die ganze Welt exportiert. Auch der H5N1 Virus??
Ich bin doch froh kein "global Player" zu sein.
Ich bestreite nicht, daß es eine für Vögel gefährliche Tierkrankheit ist, die auch für unser Hausgeflügel bedrohlich sein kann, aber ich bitte um eine angemessene Diskussion in allen Medien.
Irgendwie, irgendwo, irgendwann hatte ich das Gefühl, daß so niemand recht weiß, was Sache ist, am allerwenigsten die, die gefragt wurden.
Bis jetzt wurde bei 200-300 toten Tieren in ganz Deutschland der Virus H5N1 nachgewiesen. Eine Pest oder Seuche stelle ich mir anders vor. Erst, wenn Tausende oder Millionen Tiere durch einen Virus oder einen Erreger sterben, ist dies für mich eine Seuche oder eine Pest.
Was ist es aber wenn Millionen von gesunden Tieren, die nicht positiv getestet wurden, aus Angst und Unwissenheit durch Menschenhand getötet werden?
Sicherheitsmaßnahme? - wohl kaum, es hieß immer noch, der Rest von Deutschland sei sicher.
Vorsichtsmaßnahmen? - wohl kaum, wir haben all unser Geflügel eingesperrt.
Marktbereinigung? – wohl kaum, wir importieren Geflügelprodukte zum Beispiel aus Brasilien und Thailand.
Arbeitsbeschaffungsmaßnahme? - wohl kaum, es wurden dadurch eher Arbeitsplätze abgebaut, nämlich in der Landwirtschaft.
Aber was war es dann?
Sei es BSE, Scrapie, Schweinepest oder BSE: immer das gleiche Bild. Intelligente und moderne Menschen, die auf den Mond fliegen können, die Atome spalten können, die ihre Armee in Kriegsgebiete entsenden, die sogar mit Gentechnik versuchen die Natur und den Menschen zu verbessern, diese Menschen haben Angst vor kranken Tieren und töten diese aus Unwissenheit. Da muss etwas geändert werden. Forschen anstatt Töten!!!!!!!!
Es sterben seit Jahrzehnten Millionen von Menschen an der „normalen“ Grippe, Millionen von Menschen sterben weltweit an AIDS, Millionen von Menschen sterben weltweit an Krebs.
Fazit: Die tatsächliche Gefahr oder Katastrophe ist:
Wir haben uns abgewöhnen lassen, unseren Verstand zu benutzen.
In diesem Sinne
Maik Noz
Geflügel vom Brunnenhof
